Juniorprof. Ph.D. Nanna Notthoff

Juniorprof. Ph.D. Nanna Notthoff

Juniorprofessorin

Excercise Psychology (JP)
Haus 1, B-Trakt
Jahnallee 59, Raum 1403
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31687
Telefax: +49 341 97-31639

Kurzprofil

Nanna Notthoff, Ph.D. ist Juniorprofessorin für Exercise Psychology. Ihre Forschung befasst sich mit der Motivation für körperliche Aktivität und für die Reduktion des sedentären Verhaltens bei Erwachsenen, speziell im höheren Lebensalter, und zwar im Kontext ihrer sozialen und physischen Umwelt. Dabei bedient sie sich einer multi-methodologischen Herangehensweise, die Interventionen im Feld, Laborexperimente und psychophysiologische sowie neurowissenschaftliche Herangehensweisen einschließt. Nanna Notthoff studierte Psychologie, Anthropologie und Angewandte Statistik (Nebenfach) im Bachelor an der University of Michigan in Ann Arbor. An der Stanford University erwarb sie ihren Master und promovierte in Psychologie. Sie war als Postdoktorandin an der University of California, Berkeley und als Marie Skolodwska-Curie Stipendiatin an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

Berufliche Laufbahn

  • seit 05/2018
    Juniorprofessorin für Exercise Psychology: Universität Leipzig
  • 08/2014 - 04/2018
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie
  • 10/2017 - 01/2018
    Gastwissenschaftlerin: Universitätsmedizin GreifswaldInstitut für Community Medicine
  • 04/2015 - 05/2015
    Gastwissenschaftlerin: The Pennsylvania State University, University Park, USADepartment of Human Development and Family Studies
  • 09/2013 - 07/2014
    Postdoktorandin: University of California at Berkeley Institute of Personality & Social Research/ Behavior Change Research Network
  • 09/2007 - 06/2013
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Life-span Development Lab, Stanford University
  • 01/2007 - 06/2007
    Projektkoordinatorin. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung BerlinUnabhängige Nachwuchsgruppe Neurokognition der Entscheidungsfindung
  • 09/2005 - 12/2006
    Wissenschaftliche Hilfskraft: Cognitive Neuroimaging Lab, University of Michigan
  • 05/2006 - 08/2006
    Wissenschaftliche Hilfskraft: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung BerlinCenter for Adaptive Behavior and Cognition
  • 06/2005 - 08/2005
    Wissenschaftliche Hilfskraft: Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES), Berlin
  • 05/2004 - 05/2005
    Wissenschaftliche Hilfskraft: E. Ginsberg Center for Community & Service Learning, University of Michigan
  • 06/2004 - 08/2004
    Wissenschaftliche Hilfskraft: Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES), Berlin
  • 09/2003 - 05/2005
    Labormanagerin: Psycholinguistics Lab, University of Michigan

Ausbildung

  • 09/2007 - 06/2013
    Stanford UniversityPromotion in PsychologieDissertation: Motivating Older Americans to Walk: An Application of Socioemotional Selectivity Theory
  • 09/2007 - 08/2009
    Stanford UniversityM.A. in Psychologie
  • 04/2007 - 07/2007
    Technische Universität BerlinKurse im Masterstudiengang Human Factors
  • 09/2003 - 12/2006
    University of Michigan, Ann ArborB.S. in Psychologie (High Distinction & High Honors) Bachelorarbeit: Memory Skills and Cognitive Performance in Experienced Actors and ControlsB.S. in Anthropologie (High Distinction) Nebenfach: Angewandte Statistik

In meiner Forschung untersuche ich die Motivation für körperliche Aktivität und für sedentäres Verhalten über die Lebensspanne und besonders bei Erwachsenen im höheren Lebensalter. Ich verfolge drei Forschungslinien, um beantworten zu können, wie gesundheitsförderliche Aktivität gesteigert und gesundheitsschädliches sedentäres Verhalten reduziert werden können:

 

(i)            Forschungslinie zur Entwicklung von körperlicher Aktivität und sedentärem Verhalten im Lebensverlauf.

 

(ii)            Forschungslinie zu motivationalen Prozessen, die zur Steigerung bzw. Aufrechterhaltung von körperlicher Aktivität und zur Reduktion des sedentären Verhaltens beitragen. Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Interventionen zur Bewegungsförderung.

 

(iii)            Forschungslinie zu Altersselbstbildern und Altersfremdbildern und ihrer Funktion für die körperliche Aktivität älterer Erwachsener. Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Interventionen zur „Korrektur“ von Altersbildern.

 

Ich bediene mich einer multi-methodologischen Herangehensweise, die Interventionen im Feld, Literatur Reviews/Meta-analysen, Laborexperimente sowie biopsychologische Methoden einschließt.

  • Reichert, M.; Giurgiu, M.; Koch, E. D. et al.
    Ambulatory assessment for physical activity research: State of the science, best practices and future directions
    Psychology of Sport and Exercise. 2020.
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  • Notthoff, N.; Gerstorf, D.; Reisch, P.
    Individual characteristics and physical activity in older adults: A systematic review
    Gerontology. 2017. S. 443-459
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  • Notthoff, N.; Drewelies, J.; Kazanecka, P.; Steinhagen-Thiessen, E.; Düzel, S.; Norman, K.; Daumer, M.; Lindenberger, U.; Demuth, I.; Gerstorf, D.
    Feeling older, walking slower – but only if someone’s watching. Subjective age is associated with walking speed in the laboratory, but not in real life
    European Journal of Ageing. 2014. S. 425-433
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  • Klusmann, V.; Notthoff, N.; Beyer, A.-K.; Blawert, A.; Gabrian, M.
    The assessment of views on ageing: A review of self-report methods and innovative extensions
    European Journal of Ageing. 2020. S. 403-433
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  • Freiberger, E.; Notthoff, N.
    Wording in the area of mobility and physical activity—the challenge of perception for researchers and older persons
    German Journal of Exercise and Sport Research. 2021. S. 410-415
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weitere Publikationen

In meiner Lehre vermittle ich den Studierenden theoretisches und methodisches Wissen als Basis. Dabei bringe ich ihnen auch bei, wie man fachspezifische Informationen kritisch bewertet. Die praktische Anwendung des theoretischen und methodischen Wissens ist ebenfalls Teil meiner Lehrveranstaltungen. Ich bereite die Studierenden darauf vor, das Gelernte in der Wissenschaft – z.B. beim Lesen wissenschaftlicher Artikel und bei ihren Abschlussarbeiten –, im Arbeitskontext – z.B. bei der Entwicklung und Evaluation von Bewegungsprogrammen – und im Alltag einzusetzen.

 

Bei der Gestaltung meiner Lehre sind für mich die Prinzipien der Erwachsenenbildung leitend, beispielsweise das problembasierte Lernen und die aktive Partizipation der Studierenden. Die Studierenden werden eingebunden, die Strukturen der Lehrveranstaltung mitzugestalten. Auch orientiere ich mich an Erkenntnissen aus der Psychologie, um meine Lehrveranstaltungen auf verschiedene Gruppen der Studierenden zuzuschneiden. Beispielsweise ermögliche ich zurückhaltenden Studierenden, die ungern vor der Gruppe sprechen, ihre Beiträge zum Kurs schriftlich oder über meine Sprechstunde einzubringen.

  • Modul 08-006-0002 Sportpsychologische Diagnostik verstehen und interpretieren lernen I + II

    Jedes Wintersemester an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig

  • Modul 08-006-0007 Psychologisch fundierte Interventionen, Gruppenführung und Verhaltensänderung im Präventions- und Rehabilitationssport

    Jedes Sommersemester an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig

  • Modul 08-SQM-62 Körperliche Aktivität und sedentäres Verhalten im Lebensverlauf

    Jedes Wintersemester an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig

  • Modul 08-SQM-51 Bewegung und Entspannung als Beitrag zu einer gesunden und erfolgreichen Lebensführung

    Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig, Modul ist ausgelaufen