Die Sportwissenschaftliche Fakultät ermöglicht auf dem Campus Jahnallee Spitzenforschung durch eine hervorragende Laborausstattung.

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Informationen zum Labor
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Open Science Lab

Auf dem Foto sind verschiedene Sportgeräte zu sehen, die zur Diagnostik eingesetzt werden
Blick in das Open Science Lab, Bildrechte: K. Hofmann

Dieses Labor bietet zahlreiche Möglichkeiten sportwissenschaftlichen Fragestellungen aus Forschung und Lehre zu begegnen.

 

Kern-Kompetenz

  • Komplexe Leistungsdiagnostik
  • Modellierung sportlicher Bewegungsabläufe
  • Grundlegende mechatronische Fertigkeiten
  • Anwendungsbezogenes Nutzen mehrerer Programmiersprachen
  • Studiendesign und Konzeption
  • Ggf. auch englischsprachiger Support
Komplexe Leistungsdiagnostik auf einem Laufband, Bildrechte: Dr. M. Clauß
Komplexe Leistungsdiagnostik auf einem Laufband, Bildrechte: Dr. M. Clauß

Das Open Science Lab steht für kollaboratives Arbeiten, Studieren und Forschen Mitarbeitenden der Sportwissenschaftlichen Fakultät zur Verfügung.

Nutzungsvoraussetzungen:

1.  Genehmigter Nutzungsantrag

2.  Bestätigter Ethikantrag (bei Drittmittelprojekten bzw. haushalts-finanzierten Studien)

3.  Übernahme der Kosten für Verbrauchsmaterial

4.  Nutzungsentgeld (Rücklage für evtl. Reparaturen und Wartung)

 

Antrag zur Labornutzung
PDF 118 KB

Für weitere Fragen zur Labornutzung und zur Einreichung des ausgefüllten Labornutzungsantrages  nutzen Sie bitte folgende E-Mail-Adresse:

E-Mail

 

Öffnungszeiten:

 

Laborkernzeit: Di – Do 09-14 Uhr (vorrangig für Projekte)

Messtermine außerhalb der Kernzeit nach Absprache möglich

Haus 1, A 0018

Serienaufnahme eines Kanurennsportlers während der Leistungsdiagnostik
Komplexe Leistungsdiagnostik im Kanurennsport, Bildrechte: Dr. M. Clauß

Zu unserer modernen Laborausstattung zählen wir:

  • Moderne Messtechnik
    • Bewegungsanalysesystem (Vicon Nexus)
    • Echtzeit Spieler- und Balltracking System (Kinexon)
    • EMG-System + analoge Sensoren (Noraxon)
    • mobile Kraftmessplattformen (3x) (Kistler)
    • Mobile Spiroergometrie (Cortex)
    • Funktionelle Nahinfrarotspektroskopie (NIRx)
    • laborgenaue Glukose- und Laktatmessung (EKF)
  • Ergometer
    • Hochleistungslaufband
    • Fahrradergometer
    • Ruderergometer
    • CI/ Kajakergometer
    • Armkraftzuggerät
    • Mobile Spiroergometrie

Neben Bachelor- und Masterarbeiten werden interne und externe Forschungsprojekte bearbeitet z.B.:

RUNECO ( Prof. Patrick Ragert, Ph.D., Dr. Tom Maudrich, Dr. Rouven Kenville )

Die Optimierung menschlicher Leistung durch transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein aufstrebender Forschungsbereich. Viele Vorstudien beschäftigten sich mit der Frage nach der Wirkung von tDCS zur sportlichen Leistungssteigerung. Bisher beläuft sich der Forschungsstand auf Ergebnisse zu Leistungssteigerungen einzelner isolierter Fähigkeiten. Eine offene Frage ist jedoch, ob die tDCS komplexe Leistungen, bspw. Ausdauerleistungen steigern kann, und wenn ja, welche Mechanismen für eine solche, potentielle Leistungssteigerung verantwortlich sind. Da kardiovaskuläre Parameter gegenüber tDCS wenig sensitiv sind, bietet sich die Modulation eines komplexen ausdauerleistungsbestimmenden Parameters, der Laufökonomie an. Mit dem vorliegenden Projekt wird zum ersten Mal der Einsatz multimodaler Messmethodik zur Erfassung potentieller, tDCS-induzierter Modulationen der Laufökonomie in gesunden Versuchspersonen beabsichtigt.

 

NEUROMED ( Prof. Patrick Ragert, Ph.D., Dr. Tom Maudrich, Dr. Rouven Kenville )

Beim Gewichtheben sowie bei den meisten Kraft- und Konditionssportarten ist die bilaterale Kniebeuge eine der bekanntesten Übungen für den Unterkörper. Obwohl die Quadrizeps-Muskeln als Teil der Hauptbewegungskräfte während der Hockbewegung angesehen wurden, gibt es immer noch Unterschiede in ihrer detaillierten Muskelaktivierung, insbesondere in Bezug auf den m. Vastus medialis (VM) und m. Vastus lateralis (VL). Ein Ungleichgewicht in der Muskelaktivierung kann zu Verletzungen führen und ein patellofemorales Schmerzsyndrom verursachen. Ziel dieser Studie ist es, die Muskelaktivierung der Quadrizepsmuskulatur bei drei unterschiedlichen Belastungen sowie den Einfluss mehrerer Sätze zu untersuchen.

 

CB-BENCH ( Prof. Patrick Ragert, Ph.D., Dr. Tom Maudrich, Dr. Rouven Kenville )

Das Projekt „CB-Bench“ zielt darauf ab, mittels nicht-invasiver, transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) des Kleinhirns die isometrische Maximalkraft im Bankdrücken zu steigern. Ein solcher Zusammenhang ist bereits für einfache Bewegungen sowie komplexe Bewegungen der unteren Extremitäten beschrieben und soll mit diesem Projekt nun erstmals in einer komplexen Bewegung der oberen Extremitäten untersucht werden.

 

DFA-alpha1 ( IAT, MSH Medical School Hamburg )

Unterschiedlichste Methoden zur Erstellung eines Trainingsplanes haben sich über die Zeit etabliert. Interindividuelle Unterschiede in dem Umgang mit einer Belastung erschweren jedoch die Prozessgestaltung. Technologische Fortschritte ermöglichen Sportlern und Trainern proaktiv Einfluss auf den Trainingsprozess zu nehmen. Für die Erstellung eines Trainingsplanes im Ausdauersport ist das Verständnis über den Zusammenhang von ventilatorischen- und Laktatschwellen im Bezugsystem Intensitätsskala elementar. Extensives Ausdauertraining hat seine definierte Obergrenze an der ersten ventilatorischen- (VT1) oder Laktatschwelle (LT1). Unterschiedliche Modelle sind konform in dem Aspekt, dass der Großteil des Trainingsumfanges in Ausdauersportarten unterhalb der ersten VT1 oder LT1 erfolgen sollte. Der Goldstandard zu Bestimmung dieser ist entweder die Spiroergometrie oder die Laktatdiagnostik. Diese Verfahren bringen gewisse Schwierigkeiten mit sich. Alternativ kann die funktionale Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS) wertvolle Informationen in dem Umgang mit Belastungen aufzeigen und mit der Herzratenvariabilität (HRV) dargestellt werden. Unterschiedliche lineare HRV-Verfahren können hierfür genutzt werden. Diese haben bisher nur eine Belastung bis zur VT1/LT1 ermöglicht. Eine neue Methode, basierend auf nicht linearen HRV-Verfahren (DFA-a1) ermöglicht nun die Analyse sportlicher Leistung bis zur und oberhalb der VT1/LT1.

Wir sind fortlaufend auf der Suche nach motivierten Probandinnen und Probanden für sportwissenschaftliche Messungen, zur Bearbeitung von Abschlussarbeiten und Forschungsprojekten.

Willst du Forschung hautnah erleben, moderne sportwissenschaftliche Messeverfahren kennenlernen und uns unterstützen?

Dann komm vorbei oder kontaktiere uns über: E-Mail

Eine Anerkennung von Probandenstunden im Rahmen eines sportwissenschaftlichen Studiums sind möglich.

 

CB-BENCH

Einschlusskriterien:
Alter: 18-35 Jahre
Männlich
Erfahrung im Kraftsport: mind. 2 Jahre mit Trainingspensum à 4h/Woche
Schriftliches Einverständnis

Ausschlusskriterien:
Neurologische / Neuromuskuläre Erkrankungen
Akute, chronische und/oder unzureichend regenerierte Pathologien am Sprung-, Knie- und Schultergelenk sowie der Wirbelsäule

Ansprechpartner: Herr Stefan Berkow  E-Mail

 

RUNECO

Einschlusskriterien:
Alter: 20-30 Jahre
Männlich
Erfahrung im Ausdauersport (leichtathletischer Mittel- und Langstreckenlauf, Triathlon, Skilanglauf): mind. 2 Jahre mit Trainingspensum à 4h/Woche
Schriftliches Einverständnis

Ausschlusskriterien:
Neurologische / Neuromuskuläre Erkrankungen
Akute, chronische und/oder unzureichend regenerierte Pathologien am Sprung-, Knie- und Schultergelenk sowie der Wirbelsäule

Ansprechpartner: Herr Niklas Hambrecht  E-Mail

 

Einfluss von Koffein auf Ausdauerleistungsfähigkeit und maximalen Sauerstoffvolumenstrom

Einschlusskriterien:
Alter: 20-30 Jahre
Weiblich
Erfahrung im Ausdauersport (leichtathletischer Mittel- und Langstreckenlauf, Triathlon, Skilanglauf): mind. 2 Jahre mit Trainingspensum à 4h/Woche

Ansprechpartnerin: Frau Tatjana Becker  E-Mail

 

Spiegelaktivität bei unilateral isometrischer Muskelkontraktion der oberen Extremität

Einschlusskriterien:
Alter: 20-30 Jahre
Weiblich und Männlich
Erfahrung im Kraftsport: mind. 2 Jahre mit Trainingspensum à 4h/Woche

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Martina Clauß  E-Mail

Laborrat - Als steuerndes Gremium

  • Aktuelle Mitglieder: Dekan:in, Forschungsdekan:in, Labormanager:in, Laboringenieur:in (ggf. auch interessierte Professor:innen)
  • Treffen 1x monatlich
  • Ggf. Einberufung nach Bedarf
  • Prüfung und Freigabe der Nutzungsanträge
  • Priorisierung, Kalkulation und Planung der Labornutzung
  • Organisatorisch, inhaltliche Absprachen
  • Gemeinsame Kostenplanung (Beschaffungen, Reparaturen,…)
3D-Modell eines Tennisspielers mit Visualisierung eines Vorhandschlages im Tennis
Menschliches 3D-Modell und Visualisierung der Bodenreaktionskräfte eines Vorhandschlages im Tennis, Bildrechte: Dr. M. Clauß

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