Auf dieser Seite finden Sie aktuelle sowie abgeschlossene Projekte und Studien des Instituts. Ebenso finden Sie einen Link zum Leuris-Profil des Instituts mit allen Publikationen der Institutsmitarbeitenden.

Preisverleihung des Gesundheitspreises der Stiftung "Rufzeichen Gesundheit" 2017 in München für die KOMPASS (2)- Studie mit Prof. Dr. Petra Wagner, Dr. Heike Streicher und Dr. Hagen Wulff (v.l.n.r.); Foto: IGPH

Aktuelle Forschungsprojekte

Erhalten Sie hier einen Überblick über unsere laufenden Forschungsprojekte.

„Fitness – Locations“ – kommunales Präventionsprojekt der BARMER in Kooperation mit dem Deutschen Turner-Bund e.V.

  • Projektverantwortung & Mitarbeiter:innen:
    Prof. Dr. Petra Wagner, Dr. Heike Streicher, Anne Quermann
  • Inhaltliche Ausrichtung:
    Das Projekt „Fitness-Location“ ist ein kommunales Projekt zur Präventionsförderung. Es beinhaltet die Planung, Errichtung und Betreuung von Fitness-Trails und Fitness-HotSpots im Setting Kommune.  Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts  erfolgt durch das Institut für Gesundheitssport und Public Health der Sportwissenschaftlichen Fakultät. Diese ist durch eine Konzeption und Umsetzung des Evaluationskonzepts mit den Bausteinen Konzept-, Struktur- und Prozess- sowie eine Ergebnisevaluation gekennzeichnet. Dabei wird u. a. aufgezeigt, wie Vertreter der Zielgruppen, verschiedene regionale Akteure der Projektimplementierung sowie ausgewählte Experten des Sport- und Gesundheitssystems die Konzeption, Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der Einrichtung von solchen Fitness-Locations beurteilen. Auf Basis der Bewertungen sollen Ableitungen und Empfehlungen in Hinblick auf die Verbesserung der Kommunikation, der Situation der Akteure, der Zielgruppen, der Nachhaltigkeit und der Übertragbarkeit im kommunalen Setting getroffen werden.
  • Finanzierung: Deutscher Turnerbund e.V., Frankfurt am Main
  • Kooperationspartner: Deutscher Turnerbund e.V., BARMER Deutschland
  • Laufzeit: 06/2015 – (12/2020)
  • Aktuelle Informationen: Konzeptevaluation sowie Prozess- und Strukturevaluation abgeschlossen

Einführung einer zweijährigen Fachoberschule mit Schulzeitdehnung für Nachwuchsleistungssportler

  • Projektverantwortung & Mitarbeiter:innen: Prof. Dr. Petra Wagner, Dr. Hagen Wulff, Anne Quermann
  • Inhaltliche Ausrichtung:
    Das Leben eines jungen Leistungssportlers ist geprägt durch die Doppelbelastung durch Training und Schule die für alle Akteure enorme Herausforderungen mit sich bringt. Die Koordination von Schule und Leistungssport erfordert ein hohes Maß an Abstimmung, Flexibilität und Lösungskompetenz bei allen Beteiligten. Da sportliches Training und Wettkämpfe auf Spitzenniveau mit den Anforderungen der Ausbildungsbetriebe und den schulischen Aufgaben schwer vereinbar sind, ergibt sich eine hohe Abbruchquote der Schüler im dualen System. Dies betrifft insbesondere Fachoberschüler aufgrund der im Vergleich zu Sportgymnasien bzw. Eliteschulen des Sports ungünstigeren Rahmenbedingungen. Der Schulversuch -Fachoberschule mit Schulzeitdehnung- dient dem Zweck, Fachoberschülern eine erfolgreiche Bewältigung der Doppelbelastung von Schule, Ausbildung und Sport besonders während der Ausbildungsphasen durch verbesserte Rahmenbedingungen zu ermöglichen, die Leistungsfähigkeit in Schule und Sport zu erhöhen und die Abbruchquoten zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund gilt es im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der Einführung einer zweijährigen Fachoberschule mit Schulzeitdehnung, Ergebnisse, Prozesse und Strukturen umfangreich zu analysieren, um die Situation der Schüler, Lehrer und Trainer besser zu verstehen und entsprechende Ableitungen zu treffen, die zu einer Verbesserung der Situation der Akteure führen können. Dies betrifft exemplarisch die schulische und sportliche Leistungsfähigkeit, die methodisch-didaktischen Kompetenzen des Lehrpersonals und die Vernetzung zwischen Sport- und Schulsystem. Der Schulversuch wird ab dem Schuljahr 2015/2016 am beruflichen Schulzentrum für Technik "Gustav Anton Zeuner" in Dresden durchgeführt. Nach dem Ende des Schulversuchs soll entschieden werden, ob die Schulzeitdehnung ab 1. August 2020 in die Regelausbildung übernommen wird. Die wissenschaftliche Begleitung wird an der Universität Leipzig durchgeführt.
  • Finanzierung:
  • Kooperationspartner: Sächsisches Staatsministerium für Kultus Referat 34 und Referat 24, BSZ für Technik "Gustav Anton Zeuner" Dresden, Landessportbund Sachsen e.V., Olympiastützpunkte
  • Laufzeit: 08/2015 – (10/2020)

FamiliePlus - Zusammen gesund leben in Familie und Schule

  • Projektverantwortung und Mitarbeiter:innen: Prof. Dr. Petra Wagner, Alexandra Ziegeldorf, Dr. Hagen Wulff
  • Inhaltliche Ausrichtung: „FamiliePlus“ ist ein partizipativ angelegter, lebensweltübergreifender Ansatz zur Prävention von Übergewicht bei Kindern im Grundschulalter. Der Multi-Setting Ansatz umfasst die gemeinsame Implementierung von evidenzbasierten Maßnahmen zur Veränderung gewichtsbezogener Verhaltensweisen (körperliche Aktivität, sedentäres Verhalten, Ernährung, Schlaf) in den für Kinder wichtigen Lebenswelten Familie und Schule. Die familienbasierten Maßnahmen adressieren, dem Familie-als-System Ansatz entsprechend, die Familie als Ganzes. Ergänzend fokussieren die schulbasierten Maßnahmen insbesondere solche Strategien, die die Verbindung zur Lebenswelt Familie ermöglichen. Durch die Verbindung der lebensweltbezogenen Maßnahmen soll die Verankerung der Verhaltensänderung im Lebensalltag von Kindern verbessert werden, um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen. In den beiden Lebenswelten Familie und Schule werden die jeweiligen Maßnahmen gemeinsam mit Akteur:innen partizipativ ausgewählt, angepasst und umgesetzt. Die lebensweltbezogenen Maßnahmen werden in einen kommunalen Rahmen eingebettet. Hierfür werden vorhandene Strukturen der „Plattform Ernährung und Bewegung e.V.“ (u.a. über die Kommunalen Gesundheitsmoderator:innen) genutzt und weiter ausgebaut. Im Rahmen des Vorhabens wird der Ansatz in drei unterschiedlichen Kommunen implementiert. Der partizipative Entwicklungs- und Implementierungsprozess wird auf Ebene der Teilnehmenden, der Lebenswelten sowie auch auf übergeordneter kommunaler Ebene evaluiert. Ziel ist es, Faktoren für eine gelingende Erreichung und Einbeziehung von Familien zu identifizieren sowie Erfolgsfaktoren und Barrieren einer nachhaltigen Implementierung in den Lebenswelten sowie für den Multi-Setting Ansatz herauszuarbeiten.
  • Finanzierung: Bundesministerium für Gesundheit
  • Kooperationspartner: Universität Konstanz, Technische Universität München, Plattform ernährung und bewegung e.V. (peb)
  • Laufzeit: 01/2020 – 12/2022
  • Aktuelle Informationen: 02/2020 Erfolgreiche Kick-Off Veranstaltung mit beteiligten Projektpartner:innen in Bielefeld

KOMPASS (2) – Komplexe allgemeine Schuluntersuchung in Leipzig

  • Studienverantwortung & Mitarbeiter:innen: Prof. Dr. Petra Wagner, Dr. Heike Streicher, Dr. Hagen Wulff, Andreas Speer, Alexandra Ziegeldorf, Anne Quermann
  • Inhaltliche Ausrichtung: Der Forschungsschwerpunkt der Studie liegt in der Erfassung und Bewertung der motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern im Grundschulalter im Kontext ihrer körperlich-sportlichen Aktivität und Gesundheit. Das Studiendesign umfasst sowohl eine Analyse der Querschnittsdaten von ausschließlich Erstklässlern als auch Längsschnittdaten über den Zeitraum der 1. bis 4. Klasse. Während das motorische Leistungsniveau innerhalb des obligatorischen Sportunterrichts über den deutschen Motorik-Test (6-18) objektiviert wird, nehmen die Eltern an einer begleitenden Befragung zur Erhebung der Aktivitätsparameter, der digitalen Mediennutzung, ausgewählter sozioökonomischer wie soziodemographischer Aspekte sowie der familiären Lebensbedingungen teil. Vor diesem Hintergrund werden Zusammenhänge zwischen dem motorischen Leistungsniveau der Kinder ihrer körperlich- sportlichen Aktivität und der Gesundheit erwartet und gleichzeitig die Wechselwirkungen mit den beschriebenen internen wie externen Einflussfaktoren kontrolliert. Ein wesentliches Projektziel besteht darin, die motorische Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Grundschulkinder durch die Implementierung von schul- und gruppenspezifischen Interventionen zu verbessern. Hierzu  ist das Projekt mit der universitären Ausbildung verknüpft und soll Bachelor- wie Masterstudenten  für den Einsatz von Verfahren der Aktivitätsmessung und Leistungsdiagnostik sowie in der Interventionsforschung qualifizieren.
  • Finanzierung:
  • Kooperationspartner: Landesamt für Schule und Bildung (Standort Leipzig), Gesundheitsamt der Stadt Leipzig, Stadtsportbund Leipzig, ausgewählte Grundschulen der Stadt Leipzig, Institut ABTW 1 (Sportwissenschaftliche Fakultät, Universität Leipzig), Institut für Sportmedizin und Prävention (Sportwissenschaftliche Fakultät, Universität Leipzig)
  • Laufzeit: 2014 - 2022
  • Aktuelle Informationen:

abgeschlossene Forschungsprojekte

Hier finden Sie unsere abgeschlossenen Projekte.

Entwicklung und Evaluation einer verhaltensorientierten Bewegungsintervention zur Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität sowie deren Wirkung auf die psychische Gesundheit von Patienten mit pneumologischen Berufskrankheiten (Projekt-Nr. FB-0227)

  • Projektleitung & Mitarbeiter:innen: Prof. Dr. Petra Wagner, Christine Gimpel, Dr. Katrin Müller (TU Chemnitz)
  • Inhaltliche Ausrichtung: Patienten mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen neigen mit zunehmender Progredienz zur körperlichen Inaktivität. Für ein nachhaltiges Krankheitsmanagement ist die Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität bedeutend. Im Rahmen des Projektes wird eine spezifisch einwickelte verhaltensorientierte Bewegungsintervention zusätzlich zum standardisierten Rehabilitationsprogramm durchgeführt. Ziel der randomisierten kontrollierten Studie ist die Überprüfung der Effekte dieser Intervention auf die Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität bei Patienten mit pneumologischen Berufskrankheiten nach einem stationären Rehabilitationsaufenthalt durch mehrere Follow-Ups bis zu einem Jahr. Zusätzlich werden Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und physischen und psychischen Determinanten überprüft.
  • Finanzierung: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
  • Kooperationspartner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), BG Klinik Falkenstein – Klinik für Brustkrankheiten
  • Laufzeit: 01/2016 – 03/2019
  • Aktuelle Informationen:

Zusammenhang von soziodemografischen Faktoren mit den Medien- und Aktivitätsverhalten von jugendlichen Adipositastherapiepatienten

  • Projektverantwortung & Mitarbeiter:innen: Prof. Dr. Petra Wagner, Dr. Hagen Wulff
  • Inhaltliche Ausrichtung: Das vorliegende Projekt untersucht den Zusammenhang von Aktivitäts- und Mediennutzungsverhalten und Konsequenzen für die Therapieoptimierung werden abgeleitet. Die Ergebnisse sollen Hinweise auf die Konzeption von künftigen Medien zur Therapienachsorge geben. Hierzu wurde eine Querschnittsstudie, zum Aktivitäts- und Mediennutzungsverhalten 11-17-Jähriger übergewichtiger Adipositastherapieteilnehmer erstellt. Weiterhin wurden Risikoprofile im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen soziodemografischen Variablen und hoher Mediennutzung sowie niedriger körperlich-sportlicher Aktivität herausgearbeitet. Aus den gewonnen Daten wurde dann eine Fall-Kontroll-Studie erstellt, die Teilnehmer der Adipositastherapie mit einer Zufallsstichprobe (Pair Matching) verglichen.
  • Finanzierung: Eigenfinanzierung

Publikationen

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