Professor em. Dr. phil. Kurt Meinel (1898-1973)

Gliederung

Kurzbiographie

Kurzbiographie

  • Geboren: 1.12.1898 in Steindöbra/Vogtland
  • 1905–1913 Volksschule
  • 1913–1917 Lehrerseminar
  • 1922–1927 Universitätsstudium (Leipzig), Philosophische Fakultät – Fächer: Philosophie, Geschichte, Geographie, Turnen (Körpererziehung)
  • 1925 Staatliche Turnlehrerprüfung
  • 1927 Abschlußprüfung für das Lehramt an höheren Schulen
  • 1928 Promotion zum Dr.phil. – Dissertationsthema: »Otto Leonhard Heubner. Sein Leben, seine turngeschichtliche und politische Bedeutung.«

Tätigkeiten/Berufungen

Tätigkeiten, Berufungen

  • 1917–1922 Hilfslehrer (Lengenfeld/Vogtland)
  • 1925–1927 Turnlehrer an der höheren Gewerbeschule (Leipzig)
  • 1927–1928 Assistent am Pädagogischen Institut der Universität Leipzig
  • 1928 Berufung zum Dozenten an das Pädagogische Institut (später Hochschule) für Lehrerbildung Leipzig, Hauptarbeitsgebiet: Methodik der Leibeserziehung
  • 1940–1945 Militärdienst
  • 1945–1947 Landarbeiter
  • 1948–1950 Lehrbeauftragter am Volksbildungsamt Leipzig (u. a. Leitung von Neulehrerlehrgängen im Fach Körpererziehung)
  • 1950 Berufung als Sportlehrer an die neu gegründete Hochschule für Körperkultur in Leipzig
  • 1951 Ernennung zum Dozenten für das Fach »Methodik der Körpererziehung«
  • 1952 Professor mit Lehrauftrag, 1956 Professor mit Lehrstuhl für das Fach »Theorie der Körpererziehung«
  • 1953 Prorektor für Wissenschaftlichen Nachwuchs
  • 1952 Leiter des Institutes für Körpererziehung
  • 1955 Leiter des Institutes für Physiologie, Psychologie und Bewegungslehre
  • 1956-1964 Leiter des Institutes für Bewegungslehre
  • 1964 Emeritierung

Bild Meinel

1950/60er: Prof. Dr. Kurt Meinel (re.) hält eine Vorlesung im Hörsaal Nord der Deutschen Hochschule für Körperkultur.

Wissenschaftliche Lebensleistung

Wissenschaftliche Lebensleistung

  • Lehrerbildner im ureigensten Sinn des Wortes und fordernder und fördernder Betreuer junger Nachwuchswissenschaftler
  • Begründung einer pädagogisch orientierten Bewegungslehre als neuer Lehrdisziplin, als Grundlage für das Anliegen der Lehrerbildung für Sport und Körpererziehung
  • Theoretische und empirische Fundierung der Bewegungslehre auf dialektisch-materialistischer und handlungstheoretischer Grundlage in Buchfassung: »Bewegungslehre. Versuch einer Theorie der sportlichen Bewegung unter pädagogischem Aspekt« (1960)