Der Stellenwert der sportwissenschaftlichen Forschung und Lehre der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK), wie ihr Stellenwert damals im Staatssport der DDR überhaupt, findet sich symbolhaft in deren baulichen Gestaltung wieder.

Von besonderem architektonischen Interesse sind sowohl das Gebäudeensemble der DHfK in seiner einheitlichen Gesamtwirkung als auch die einzelnen Hallen in ihrer sportartspezifischen Gestaltung.

So entzieht sich beispielsweise die Grube-Halle mit ihrer enormen Größe – sie galt mit 37 x 67 x 19 Metern als eine der größten Sporthallen der DDR – dem Betrachter nur schwer.
Ihre Innenausstattung wurde später nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert.

Im Folgenden können Sie einen Einblick aus kunstgeschichtlicher Perspektive über die einzelnen Sporthallen, die Architektur des gesamten Gebäudekomplexes der DHfK sowie die auf dem Campus befindlichen Sportplastiken gewinnen, soweit belegbares Material vorliegt.